Oppo arbeitet an Iris-Scanner und London-Launch




Oppo hat sich einen Iris-Scanner patentieren lassen, der in kommenden Smartphones als Sicherheitsfunktion zu finden sein könnte. Gleichzeitig bereitet sich der Hersteller auf seinen Europa-Start vor.

Oppo arbeitet an Iris-Scanner und London-Launch

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Die World Intellectual Property Organisation (WIPO) hat ein neues Patent von Oppo veröffentlicht, in dem es um eine Technik für einen Iris-Scanner geht. In dem Patent ist die Rede von einem Smartphone, das ein OLED-Display, eine Iris-Kamera und eine Infrarotkamera besitzt. Diese kann die Lichtintensität abhängig vom Abstand zum Objekt regulieren.

Dank der Infrarottechnik würde die Funktion dabei auch im Dunkeln funktionieren. Oppo könnte dies als Sicherheitsfunktion in künftigen Smartphones verbauen. Samsung hat bereits Iris-Scanner als Alternative zu Face Unlock verbaut, das sich in vielen Smartphones noch immer mit einem Foto überlisten lässt.

Zeichnung aus dem Patent für einen Iris-Scanner | (c) WIPO

Zeichnung aus dem Patent für einen Iris-Scanner | (c) WIPO

Klappt sich die Selfie-Kamera aus? | (c) WIPO

Klappt sich die Selfie-Kamera aus? | (c) WIPO

Ein weiteres Patent beschreibt zudem eine Selfie-Kamera, die bei Bedarf ausgefahren wird. Dadurch kann das Display mehr Platz einnehmen, ohne dass eine Notch nötig ist.

Oppo kommt nach Großbritannien

Ferner wird Oppo nun als Mitglied des “Wireless Power Consortium” gelistet. Hier Mitglied zu sein, ist Voraussetzung um den Qi-Standard zum kabellosen Aufladen in Geräte zu integrieren. Bisher untertützen Oppo-Smartphones diese Technik nicht.

Gleichzeitig bereitet sich der Hersteller auf einen Start in Europa vor. Über den eigens eingerichteten Twitter-Account “OPPOmobileUK” hat der Hersteller ein Launch-Event am 29. Januar in London angekündigt. Mehr Details sind bisher nicht bekannt, auch nicht, ob Oppo sich auf Großbritannien beschränkt oder auch plant, offiziell auf dem europäischen Festland vertreten zu sein.